Die Stifterin - Frau Prof. Dr. Helga Ninnemann
Am 7. Mai 1938 in Königsberg geboren, kam Prof. Dr. Helga Ninnemann in den Kriegswirren des Jahres 1944 zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Luckau in das Haus Nr. 83 der heute denkmalgeschützten Lindenstrasse. Dieses Haus gehörte ursprünglich ihrem Großvater August Ninnemann und wurde 1941 auf die Eltern Toni und Helmut Ninnemann übertragen.
Obgleich Helga Ninnemann in Luckau nur wenige Jahre lebte, hat die dort verbrachte Zeit ihr späteres Leben tief geprägt und die lang anhaltende Verbundenheit zur Stadt und ihrer ländlichen Umgebung begründet.

Anfang der neunziger Jahre ergab sich für Frau Ninnemann, zwischenzeitlich seit vielen Jahren ordentliche Professorin an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen und zuletzt auch Leiterin des Instituts für Chemische Pflanzenphysiologie, die Gelegenheit, das elterliche Haus in Luckau wieder in den Familienbesitz zurückzuführen. Sie hat diese Möglichkeit mit Energie und großem Enthusiasmus genutzt, um das Gebäude mit großzügiger Unterstützung der Stadt Luckau und des Landes Brandenburg aufwändig zu restaurieren und den ursprünglichen Zustand möglichst originalgetreu wiederherzustellen.




Ihr Elternhauhaus in Luckau repräsentiert ein Bürgerhaus des 1 9./Anfang 20. Jahrhunderts, bestehend aus einem für die Gegend typischen Ensemble Vorderhaus / Hinterhaus, in dem noch viele Originalelemente vorhanden waren und das somit ein wertvolles Kulturdenkmal darstellt.
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